Jo Eckardt: Gespräche bei Demenz und Alzheimer

Die Angehörigen von Menschen mit Demenz und Alzheimer brauchen eine gute Kommunikation miteinander und auch im Austausch mit Dritten.
Die Heilpraktikerin, Psychotherapeutin und Sozialarbeiterin Jo Eckardt führt im Buch aus, welche besonderen Einschränkungen und Schwierigkeiten die Erkrankung in den Betroffenen hervorruft, und wie Angehörige damit kommunikativ umgehen können.

Angehörige der Menschen mit Alzheimer und Demenz benötigen ebenfalls eine gute Kommunikation im Umgang mit Außenstehenden. Denn überall dort, wo es wichtig und unvermeidlich ist, gut und richtig verstanden zu werden, übernehmen häufig Angehörige eines Menschen mit Demenz diese Aufgaben.
Die Pflege von Menschen mit Demenz und Alzheimer braucht viele Helfer. Jo Eckardt schildert typische Situationen für diese Gespräche mit einem großen Netzwerk aus Fachleuten, Pflegekräften, Freunden, Familie, Nachbarn, Institutionen, medizinischem Personal und Krankenkassen.
Die Autorin erzählt an lebensnahen und praktischen Beispielen, wie Angehörige die Verständigung zwischen vielen unterschiedlichen Gesprächspartnern erreichen können. Dazu setzt sie Beispielsätze ein und gibt Formulierungshilfen. Checklisten schaffen Sicherheit und Entlastung im kommunikativen Alltag.
Adressen von anerkannten Anlaufstellen, Informations- und Beratungsangeboten, Internetlinks und Literatur für Deutschland, Österreich und die Schweiz schließen das Buch ab.

Duden, Berlin, 2020 – erscheint im Mai 2020

Kirsten Khaschei: Arztgespräche richtig führen

Aus dem Inhalt:
-Wie führe ich bestmögliche Gespräche mit meinem Arzt?
-Wie bereite ich mich auf meine Gespräche in der Praxis, in der Fachabteilung oder in der Klinik sprachlich vor?
-Hilfreiche Fragen während des Haus- oder Facharztbesuchs und in der Klinik
-Was will ich nach den Gesprächen vertiefen, und wie rede ich darüber?
-Was müssen meine Angehörigen wissen und wie bespreche ich das mit ihnen?
-Was kann ich tun, wenn ich merke, das Gespräch läuft schief?

Duden, Berlin, 2019.

Alberto Angela: Kleopatra

Eine Frau, die Weltgeschichte schrieb

Seit über zweitausend Jahren beschäftigt Kleopatra die Fantasie der Menschen. Wir kennen sie aus Shakespearedramen und Hollywoodfilmen genauso wie als Chiffre für Luxus und Verführung. Doch wer war diese Frau wirklich?

Alberto Angela nimmt uns mit zurück in die Zeit: Vom Mord Cäsars am 15. März 44 v. Chr. bis zur Schlacht bei Actium, aus dem Oktavian als Alleinherrscher hervorgehen wird, beschreibt er fesselnd und hautnah das Leben Kleopatras, dieser faszinierenden Frau. Königin von Ägypten, Liebhaberin der zwei mächtigsten Männer der damaligen Welt, geopolitische Kriegsstrategin. Ein Leben auf Messers Schneide zwischen Mord, Macht und Leidenschaft. Cäsar, Antonius, Oktavian – spannend wie ein Roman, erzählt Alberto Angela, wie Kleopatra die Schicksale dieser Männer miteinander verknüpfte und damit Weltgeschichte schrieb. Ihr Einsatz ist hoch, und sie selbst verliert am Ende alles. Doch ihr Mythos lebt.

„Meine Nachforschungen ergeben das Bild einer unglaublich modernen Frau, die so ganz anders war, als wir es zumeist erwarten. Und genau dieser ‚moderne‘ Zug ermöglichte es Kleopatra, eine so bedeutende Rolle in der Geschichte der Antike zu spielen.“ Alberto Angela

„Vielmehr verbindet Angela auf wunderbare Weise populäre, ja sinnliche Darstellung mit harter Quellenkritik, die aus einem soliden Wissen über das Zeitalter seiner Akteure schöpft.“ WELT Online

Übersetzung: Elisabeth Liebl

Harper Collins, Hamburg, 2019

Sandra Mantz: Pflegegespräche richtig führen

Wenn sich das Leben durch Krankheit, Alter oder Unfall drastisch wandelt, sind wertschätzende Gespräche und zielführende Kommunikation unabdingbar. Wie kommuniziert man also im Pflegefall, um als Patient und Angehörige gehört und besser verstanden zu werden?

Hier finden Sie:
– Zuverlässige, auch für Laien verständliche Antworten, um sich sprachlich auf die neue Lebenssituation einzustellen
– Konkrete Beispielgespräche und Formulierungshilfen, Merkzettel und Gesprächsmemos
– Einen ausführlichen Service-Teil zu Pflegeangeboten

Der Praxisratgeber beantwortet unter anderem diese Fragen:
– Wie führe ich selbstbestimmt bestmögliche Gespräche mit dem ambulanten Pflegeteam, in der Arztpraxis und mit den Diensten der Krankenkassen?
– Wie bereite ich mich auf die unterschiedlichen Gespräche in der Pflege zu Hause, in der Tages- bzw. Kurzzeitpflege oder im Heim sprachlich vor?
– Was muss ich als betroffener Mensch meinen Angehörigen mitteilen und wie spreche ich darüber?
– Welche Gespräche übernehme ich als Angehöriger stellvertretend für Betroffene und was hilft mir dann in meiner Kommunikation?
– Hilfreiche Fragen und Anmerkungen während des Pflegeeinsatzes
– Was kann ich tun, wenn ich merke, das Gespräch läuft schief?

Duden, Berlin, 2019.

Birge Tetzner: Fred bei den Wikingern

Irgendwo an einem Fjord in Dänemark lebte vor vielen, vielen Jahren der Wikingerjunge Ivar. Der Tag, an dem Fred zu ihm kommt, ist für Ivar ein trauriger Tag: Odin hat seinen Vater nach Walhall geholt – und das Dorf hat keinen Anführer mehr. Ivar muss ein schweres Erbe antreten.

Wie soll er jemals ein so großer Krieger werden, wie sein Vater es war? Fred wird Ivar ein treuer Freund. Doch als der streitsüchtige Jarl Eirik sich rüstet, Ivars Dorf anzugreifen, brauchen die beiden schnell einen guten Plan.
Fast ein Jahr bleibt Fred bei den Wikingern. Er hört die nordischen Sagas von Odin, Thor und Loki. Er lernt den Bootsbauer Harald kennen und erfährt von ihm, wie die Wikinger ihre schnellen Langschiffe bauten. Er trifft den grimmigen Knut (den er lieber nicht getroffen hätte) und die Seherin Thorbjörk. Bevor ein Jahr vergangen ist, warnt sie ihn, muss er die Wikinger wieder verlassen haben. Sonst wird es ihm nicht mehr gelingen.

Pressestimmen
„’Fred bei den Wikingern – Jarl Ragnalds Vermächtnis‘ ist nicht nur eine spannende Erzählung, sondern mit seinen vielen Wissensblöcken zugleich ein Sachbuch und – ein Kunstband. Die Illustrationen von Karl Uhlenbrock sind so atemberaubend, dass man, darin versunken, immer wieder das Lesen vergisst.“
[Barbara Weitzel, Berliner Zeitung]

„Mein Superjoker für alle Kinder, die Spaß an Abenteuer haben und an Geschichte, und sich interessieren für fremde Welten.“
[Maria-Christina Piwowarski, Buchhandlung ocelot, not just another bookstore, in „Lesart“, Deutschlandfunk Kultur]

„Alles, was sich über ihre [Birge Tetzners] Hörspiele sagen lässt, trifft auch auf die Buchversion zu: Unterhaltsame Wissensvermittlung – man folgt dem Archäologensohn Fred auf seine Zeitreisen und erfährt quasi en passant viel über vergangene Zeiten und Kulturen.“
[Himbeer – Magazin für Berlin mit Kind]

„Es ist genau dieses Zusammenspiel zwischen Geschichte, Sachinformationen und Illustrationen, das dieses Buch zu einem Schmuckstück werden lässt.“
[Janet Černohuby, Bücherkarussell]

„Dem liebevoll ausgestatteten und produzierten Buch gelingt eine gute Symbiose zwischen Sachbuch und Abenteuer und [es] wartet mit vielen ganz oder gar doppelseitigen Illustrationen auf.“ Fazit: Sehr empfehlenswert
[Ulrich H. Baselau, Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)]

ultramar, Berlin, 2019.

Licia Troisi: Der Feuerkönig. Die Dominium-Saga

Einst war die junge Kriegerin Myra aufgebrochen, um an der Seite des charismatischen Anführers Acrab gegen Not und Unterdrückung zu kämpfen und dem Tränenreich die Freiheit zu bringen. Dafür hatte sie alles aufgegeben – nur um zu entdecken, dass Acrab sie betrogen hat. War alles, wofür Myra gelitten hat, eine Lüge? Jetzt steht sie vor der bittersten Entscheidung ihres Lebens: Wird sie fliehen, um der Gefahr zu entkommen? Oder wird sie gegen den Mann in den Krieg ziehen, für den sie immer noch heimliche Gefühle hegt?

Übersetzung: Bruno Genzler, Heyne, München, 2018.

Licia Troisi: Die Eiskriegerin. Die Dominium-Saga

An ihrem achten Geburtstag endet die Kindheit der kleinen Myra auf tragische Weise: Ihr Zuhause wird von vermummten Männern überfallen, ihr über alles geliebter Adoptivvater Fadi, wird getötet, Myra selbst gelingt in letzter Sekunde die Flucht in die eisigen Wälder Biaswads im Süden des Tränenreiches. Zehn Jahre später ist aus dem kleinen Mädchen eine starke Kriegerin geworden, die mit ihren beiden brennenden Klingen an der Seite des mächtigen Acrab für Frieden und Freiheit kämpft. Doch dann wird Myra von ihrer Vergangenheit eingeholt. Warum musste Fadi wirklich sterben? Und was weiß Acrab über den Tod ihres Vaters? Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Myra auf Geheimnisse, die das ganze Reich in seinen Grundfesten erschüttern könnten …

Übersetzung: Bruno Genzler, Heyne, München, 2017.

Tiziano Terzani: Spiel mit dem Schicksal. Tagebücher eines außergewöhnlichen Lebens

Der Journalist und herausragende Asienkenner Tiziano Terzani hat jahrzehntelang seine Eindrücke und Gedanken über die Menschen, über Politik und Gesellschaft, über die Spiritualität Asiens und das eigene Leben, Lieben, Zweifeln und Suchen unmittelbar und lebendig in seinen Tagebüchern festgehalten. Sie sind sowohl journalistisches Skizzenbuch wie sehr persönliches Zeugnis eines wunderbaren Weltbeobachters und Geschichtenerzählers.

Übersetzung: Barbara Kleiner, DVA, München, 2015.

Paolo Roversi: Milano Criminale

Der 27. Februar 1958: Ein ganz normaler Tag in der Via Osoppo, mitten in Mailand. Aus dem Nichts tauchen sieben Bewaffnete auf. Sie rauben vor aller Augen einen Geldtransporter aus. Und landen den größten Coup in der Geschichte Italiens. Unter den Zuschauern befinden sich auch zwei Jungen, Roberto und Antonio. Angesichts dieser unglaublichen Tat trifft jeder für sich eine Wahl, die sein Leben für immer verändern wird: Roberto wird einer der meistgesuchten Gangster Italiens. Eine Legende.Antonio wird Polizist. Ein Jäger, der die größten Verbrecher Italiens – auch Roberto – fassen und dafür alles riskieren wird.

Übersetzung: Esther Hansen, Ullstein, Berlin, 2013.

Licia Troisi: Die Feuerkämpferin, 1-3

Eine mysteriöse Krankheit droht die Bewohner der Aufgetauchten Welt auszurotten. Einzig Adhara, die Nymphenblut in ihren Adern trägt, verheißt Rettung. Gemeinsam mit ihrem Gefährten, dem Drachenritter Amhal, macht sie sich auf den gefahrvollen Weg ins Feindesland. Wird die Feuerkämpferin das Böse abwenden? Wird sie ihre Welt vor dem Untergang bewahren?

Übersetzung: Bruno Genzler, Heyne, München, 2010-2011.

Yoani Sánchez: Cuba Libre. Von der Kunst, Fidel Castro zu überleben

Kubas bekannteste Kritikerin packt aus – Geschichten einer Generation zwischen Zensur und Zukunft

Auf Kuba gilt sie als Staatsfeindin. Für das „Time Magazine” gehört sie zu den hundert einflussreichsten Menschen der Welt: Mit ihrem Blog „Generación Y“ erreicht Yoani Sánchez weltweit ein Millionenpublikum. In „Cuba libre“ erzählt sie die Wahrheit über das Leben auf Kuba, spricht offen über Zensur und Beschattung und bietet – fern jeder Reiseführerromantik – Einblicke in eine Welt, wie es sie wahrscheinlich nicht mehr lange geben wird …

Wie lebt es sich in einem der letzten sozialistischen Länder wirklich? Ob absurdes Revolutionstheater, lebenslang kaputte Fahrstühle oder der Kampf um die Lebensmittelration – Yoani Sánchez beschreibt den alltäglichen Wahnsinn in einem Land, das seit Jahrzehnten die Revolution probt und in dem Castros Parolen nach wie vor so präsent sind wie anderswo Coca-Cola-Reklame. Doch gleichzeitig ist klar, dass es früher oder später zu einem politischen Wandel auf Kuba kommen wird. Teils witzig, teils nachdenklich, aber nie ideologisch, spiegelt „Cuba libre” das Gefühl einer ganzen Generation in einem Land am Scheideweg.

Übersetzung: Bruno Genzler, Heyne, München, 2010.

Gianni Palagonia: Il Silenzio. Das große Schweigen

Blutige Schießereien auf den Straßen sind zwar selten geworden, doch die Geschäfte der Mafia gedeihen wie nie zuvor: erschreckend leise und diskret. So die Erfahrung von Gianni Palagonia, der als Polizist seit über zehn Jahren an Ermittlungen gegen die organisierte Kriminalität in Italien beteiligt ist. Er erzählt packend und ungeschönt vom Kampf gegen vermeintliche Saubermänner, von Opfern, die man einfach vergisst, der hilflosen Justiz und einer korrumpierten Gesellschaft, die die Mafia insgeheim um ihr leicht verdientes Geld beneidet.

Übersetzung: Bruno Genzler, Heyne, München, 2009.

Licia Troisi: Die Schattenkämpferin, 1-3

Die Halbelfe Nihal und der Magier Sennar haben die Aufgetauchte Welt vom Tyrannen befreit, nun kämpft die blutrünstige Gilde der Assassinen um seine Wiederauferstehung. Allein Dubhe, die furchtlose junge Kämpferin, vermag sie aufzuhalten.

Übersetzung: Bruno Genzler, Heyne, München 2008-2009.

Silvana De Mari: Der letzte Elf

Yorsch ist der letzte Elf der Welt. Und als solcher ist er dazu bestimmt, die Erde aus dem dunklen Zeitalter der Kälte und des ewigen Regens, in dem sie zu versinken droht, zu führen. Damit dies gelingt, muss Yorsch aber zuerst ein anderes verwaistes Wesen finden: den letzten Drachen! Und als sich der letzte Elf und der letzte Drache finden, nimmt eine uralte Prophezeiung ihren Lauf und für die beiden Freunde beginnt das Abenteuer ihres Lebens …

Übersetzung: Barbara Kleiner, cbj, München, 2008.

Danilo Elia: Echt abgefahren. Mit dem Fiat 500 nach Peking

Die Reiseroute klingt verrückt genug: Vom südlichen Ende Italiens über Wladiwostok bis nach Peking. Doch Danilo Elia und sein Freund Fabrizio, beide 30 Jahre jung, gehen noch einen Schritt weiter: Anstatt einen komfortablen Wagen zu wählen, entscheiden sich die beiden Abenteurer für ihren „gleichaltrigen“ Fiat 500, Spitzname „Cinquino“. Mit wenig Gepäck, begrenztem Budget, den Werkzeugkasten stets griffbereit, machen sie sich auf eine ebenso hingebungsvolle wie bizarre Reise. Am Ende steht die Erkenntnis, dass sie die durchquerten Länder und ihre Menschen intensiver erlebt haben, als sie es je für möglich gehalten hätten …

Übersetzung: Susanne Meyerhöfer, Frederking & Thaler, München, 2007.

Licia Troisi: Die Drachenkämpferin, 1-3

Nihal, die letzte Halbelfe der Aufgetauchten Welt, und ihr Gefährte, der junge Magier Sennar, haben nicht mehr viel Zeit, um ihre Welt vor dem Untergang zu bewahren. Erst wenn sie acht magischen Elfensteine gefunden und im geheimnisvollen Talisman der Macht vereint haben, können sie den Tyrann bezwingen. Doch auf ihrem Weg lauert der Tod.

»Für alle Fans von Eragon.« Westfälische Nachrichten

Übersetzung: Bruno Genzler, Heyne, München, 2006-2007.

KONTAKT

Für literarische Übersetzungen aus dem Italienischen oder Englischen, für Lektorate, Übersetzungslektorate oder redaktionelle Aufträge stehe ich gern zur Verfügung.

Bitte schreiben Sie an:

ulrike.schimming [@] letterata.de
oder rufen Sie mich mobil an
0160 9670 9889

Ich freue mich auf Ihre Nachricht!